Ausbildung für Menschen mit Behinderung
Beim LWL leben und lieben wir Vielfalt und fördern aktiv die Chancengleichheit von Menschen mit Schwerbehinderung. Wir wünschen uns, dass sich noch mehr Menschen mit Schwerbehinderung für eine Ausbildung, ein duales Studium oder den Quereinstieg beim LWL entscheiden.
WIR bist du willkommen!
Wir möchten alle Menschen mit Schwerbehinderung ausdrücklich ermutigen, sich bei uns zu bewerben. Auch im Vorfeld der Bewerbungsphase stehen wir für Fragen oder Beratungsgespräche sehr gerne zur Verfügung!
Unterstützung im Bewerbungsprozess
Schon bei der Auswahl unserer Auszubildenden ist es uns sehr wichtig, dass alle Menschen faire Bedingungen erleben. In unseren Stellenausschreibungen findest du ganz bewusst den Hinweis, dass wir Menschen mit Schwerbehinderung bei gleicher Eignung bevorzugt einstellen.
Im Bewerbungsprozess werden die Auswirkungen der jeweiligen Schwerbehinderung berücksichtigt und ausgeglichen. In unserem Auswahlverfahren können beispielsweise Gebärdendolmetscher:innen oder Vorleser:innen zum Einsatz kommen.
An unserem Vorstellungstag nimmt bei Bewerber:innen mit Behinderung – neben den fachlichen Ansprechpersonen – immer auch die LWL-Schwerbehindertenvertretung teil. Manchmal kommt zudem ein:e Vertreter:in der jeweiligen Fachdienste des LWL-Integrationsamtes Westfalen dazu. So gewährleisten wir, dass du bereits am Vorstellungstag fundierte Antworten auf deine Fragen, beispielsweise zum Thema Hilfsmittel, erhalten kannst.
Wenn du als Mensch mit Behinderung bei uns arbeitest oder dich bei uns bewirbst, steht dir also von Anfang an die LWL-Schwerbehindertenvertretung zur Seite. Gemeinsam finden wir Lösungen, die zu deiner Arbeitsrealität passen. Hier erfährst du mehr dazu, welche Aufgaben die Schwerbehindertenvertretung noch übernimmt.
Die LWL-Schwerbehindertenvertretung
Die Schwerbehindertenvertretung wird alle vier Jahre gewählt. Für die LWL-Hauptverwaltung gibt es aktuell fünf Vertreter:innen. Hauptaufgabe der Schwerbehindertenvertretung ist es, die berufliche Integration der Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen gleichgestellte Arbeitnehmer:innen in den Dienststellen zu sichern, ihre Interessen zu vertreten und ihnen mit Rat und Tat helfend zur Seite zu stehen.
Ganz konkret sitzt beispielsweise immer eine Person aus der Schwerbehindertenvertretung mit in deinen Bewerbungsgesprächen. Wenn du dann deine Ausbildung bei uns beginnst, prüft die Schwerbehindertenvertretung gemeinsam mit dem LWL-Inklusionsamt Arbeit und den Integrationsfachdiensten, wie dein Arbeitsplatz ausgestattet sein muss und welche Hilfsmittel möglicherweise benötigt werden. Sollte es während deiner Zeit beim LWL zu Herausforderungen kommen, steht dir die Schwerbehindertenvertretung selbstverständlich zur Seite.
Unterstützung während der Ausbildung
Während deiner gesamten Ausbildung ist das LWL-Ausbildungsteam deine erste Anlaufstelle für jegliche Fragen. Wenn du eine Schwerbehinderung hast, stehen dir darüber hinaus die Kolleg:innen der LWL-Schwerbehindertenvertretung sowie das LWL-Inklusionsamt Arbeit zur Seite, die sich um Unterstützungsmöglichkeiten wie (technische) Hilfsmittel, spezielle Software oder Systeme der Informationsverarbeitung kümmern.
Damit Auszubildende mit Schwerbehinderung ihre Ausbildung bei uns gut absolvieren können, ist die barrierefreie Gestaltung von Arbeitsplätzen essentiell. Die Ausstattung deines Arbeitsplatzes erfolgt in jedem Einzelfall in enger Zusammenarbeit mit der LWL-Schwerbehindertenvertretung und dem Ingenieurfachdienst des LWL-Integrationsamtes Westfalen. Sofern es möglich ist, wird schon vor Beginn deiner Ausbildung alles dafür in die Wege geleitet.
Neben deinem individuellen Arbeitsplatz streben wir als LWL an, auch Gemeinschaftsräume barrierefrei zu gestalten. Dazu gehören auch wichtige Orte wie das LWL-Landeshaus, die LWL-Kantinen oder auch unsere LWL-Fortbildungsräume.
Selbstverständlich gestalten wir auch unsere Azubi-Events und Veranstaltungen während der Ausbildung inklusiv. Hier sind wir stets in einem engen Austausch mit unseren Azubis mit Schwerbehinderung, um individuelle Bedarfe zu berücksichtigen.
Deine Zukunft beim LWL
Inklusion ist für uns kein Trend, sondern unser Fundament. Bei uns arbeiten täglich rund 21.000 Kolleg:innen daran, allen Menschen eine gerechte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Dementsprechend stehen dir selbstverständlich auch nach Ende deiner Ausbildung oder deines Studiums beim LWL alle Türen offen. Die zuvor genannten Ansprechpersonen sind langfristig für dich da und beraten dich gerne auch zu Fragen im weiteren Karriereverlauf.
Wir arbeiten beim LWL tagtäglich daran, dass ein Arbeitsumfeld geschaffen wird, das frei von Vorurteilen ist. Beispielsweise sind wir stolze Unterzeichner der Charta der Vielfalt, eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Mit dem Projekt Aufbruch hat sich der LWL auf den Weg gemacht, noch mehr im Bereich der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt zu bewegen.
Projekt Aufbruch
Mit dem Projekt Aufbruch unternehmen wir als LWL einen weiteren Schritt, um das in der UN-Behindertenkonvention formulierte Recht der Menschen mit Behinderung zu erfüllen. Das Projekt läuft bis 2030 und verfolgt drei große Ziele:
- Wir möchten den Anteil schwerbehinderter Beschäftigter beim LWL auf 10 % erhöhen.
- Wir möchten 10 % der Menschen mit Behinderung aus den Werkstätten in Westfalen-Lippe in den allgemeinen Arbeitsmarkt bringen.
- Wir möchten die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung um 10% senken.
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